Wizani + Fröschl: Platz 9 beim Trampolin-Synchron-Weltcup in Rimini

Kommende Woche findet in Rimini (Italien) die Europameisterschaft 2022 im Trampolinspringen statt. Direkt davor wurde am selben Ort vom 25. bis 28. Mai ein Weltcup ausgetragen. Österreichs Nr. 1 Benny Wizani brillierte als Fünftbester der Qualifikation, musste seine Semifinal-Kür allerdings bereits nach dem ersten der zehn Sprünge abbrechen: Nur Platz 24 für den Medaillenkandidaten. Im Synchron-Bewerb gemeinsam mit Niklas Fröschl verpasste Wizani auf Platz 9 ebenfalls das Top-8-Finale. Dennoch sind die beiden EM-Vierten des Vorjahres für kommende Woche optimistisch.

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Benny Wizani beim Trampolin-Synchron-Weltcup in Rimini

Der in Wien trainierende Tullnerfelder Benny Wizani: „Obwohl das Semifinale nicht gut lief, bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Ich glaube, dass ich als Fünfter nach dem Vorkampf bewiesen habe, dass ich vorne dabei sein kann. Demnach bin ich für die EM sehr positiv gestimmt. Bis zum achten Sprung war auch unsere Synchron-Übung sehr gut.“

Niklas Fröschl: „Ein kleiner Fehler hat uns am Ende etwas an Synchronität gekostet, dadurch ist sich das Finale nicht mehr ausgegangen. Endresultat wieder einmal Platz 9. Wir werden für die EM unsere Übung noch leicht anpassen und sind zuversichtlich. Man sollte auch wissen, dass wir heuer im Vorfeld weniger für Synchron trainiert haben als sonst, den Fokus mehr auf den Einzelwettbewerb gelegt haben.“

Im Einzel-Weltcup kämpften sich Georg Hopfgartner (W) und Niklas Fröschl (W) mit persönlich gelungenen Auftritten unter den 67 Teilnehmern aus 30 Ländern und fünf Kontinenten auf die Plätze 53 und 55. Der 54. Platz von Sara Hekele (S) bei den Frauen hingegen war ein deutlicher Misserfolg: Zwei misslungene Qualifikationsküren ließen Österreichs Staatsmeisterin die Ergebnisliste ganz hinten abschließen.

Im Rahmen des Weltcups wurde in Rimini ebenso ein großes internationales Nachwuchs-Meeting ausgetragen. Hier lief es für die Österreicher*innen ausgezeichnet: Iliya Michaud beendete das Finale der AK 17-21 auf dem vierten Platz. Jenny Lechthaler(S) und Amelie Wansch (OÖ) erreichten im AK-13-16-Synchron-Finale ebenfalls den vierten Rang. Bei den AK-11-12-Burschen sprang Finn Markovsky (OÖ) sogar zur Bronzemedaille.



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