Rekorde

Weltrekorde bei Kurzbahn-WM - OSV scheiterte im Vorlauf

Der Japaner Daiya Seto hat am Dienstag für den ersten Weltrekord bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Hangzhou gesorgt. Der 24-jährige Vorlaufschnellste unterbot im Finale über 200 m Delfin in 1:48,24 Min. die fünf Jahre alte bisherige Weltbestmarke von Chad le Clos um 32/100. Ein österreichisches Schwimm-Septett hat am Dienstag den Aufstieg aus den Vorläufen verpasst.

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Daiya Seto schwamm direkt zum Weltrekor

Ebenfalls rekordverdächtig waren die US-Schwimmer Caeleb Dressel, Blake Pieroni, Michael Chadwick und Ryan Held. Sien haben zum Abschluss der ersten Finalsession über 4 x 100 m Kraul einen fast neun Jahre alten Weltrekord verbessert. Das Quartett war im Finale in 3:03,03 Min. 27/100 schneller als eine andere US-Staffel Ende 2009 in Manchester am Ende der Ära der Ganzkörperanzüge.

Die US-Schwimmer Caeleb Dressel, Blake Pieroni, Michael Chadwick und Ryan Held haben am Dienstag zum Abschluss der ersten Finalsession der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou über 4 x 100 m Kraul einen fast neun Jahre alten Weltrekord verbessert. Das Quartett war im Finale in 3:03,03 Min. 27/100 schneller als eine andere US-Staffel Ende 2009 in Manchester am Ende der Ära der Ganzkörperanzüge.

Der Südafrikaner Chad le Clos wurde 8/100 zurück Zweiter. Bronze ging in 1:50,39 an Chinas Lokalmatador Li Zhuhao. Am knappsten war Österreicherin Cornelia Pammer an der Teilnahme an der Finalsession, über 50 m Brust fehlten ihr darauf als Vorlauf-22. nur 31/100 Sekunden. Das war ebenso persönliche Bestzeit wie 1:55,84 Minuten von Patrick Staber bei Rang 24 über 200 m Delfin.

Wie ihre fünf OSV-Kollegen waren die beiden nicht auf ihren Hauptstrecken unterwegs. Die 18-jährige Pammer zog daher ein zufriedenes Resümee: "(Persönliche, Anm.) Bestzeit ist immer gut. Es hat im Training schon gut ausgeschaut." Am Freitag geht es für die Brustlagenspezialistin über ihre bevorzugten 100 m. Für Staber war es ein Einschwimmen für die 400 m Lagen am Samstag. "Eine kleine, aber feine Bestzeit", sagte der 22-jährige Südstadt-Athlet. "Es war ein gutes Rennen."

Platzierungsmäßig am meisten war Bernhard Reitshammer und Caroline Pilhatsch über 100 m Rücken zuzutrauen gewesen. Der Tiroler, mit 24 Jahren der Älteste im OSV-Aufgebot, blieb als 27. in 52,34 Sek. um 1,04 Sek. hinter den Semifinalrängen. Auch seine persönliche Bestzeit hätte um mehr als 0,5 Sekunden nicht für den Aufstieg gereicht. Der Steirerin Pilhatsch fehlten als 24. 75/100 aus Weiterkommen. Auf der letzten Länge schwamm die 19-Jährige gleich zweimal in die Leine.

Von der Platzierung her von den rot-weiß-roten Athleten am besten schnitt Claudia Hufnagl als 19. über 400 m Lagen ab, allerdings bei nur 30 Aktiven. Das tat der Freude der in Graz trainierenden Wienerin über ihren bisher besten WM-Platz aber keinen Abbruch. "Das ist schon aufbauend und macht zuversichtlich für die restlichen Bewerbe", erklärte die 22-Jährige. Auch sie touchierte einmal mit der Leine. Hufnagls wichtiges Rennen ist jenes schon am Mittwoch über 200 m Delfin.

In Kraulrennen wurde der 19-jährige Alexander Trampitsch über die für ihn nicht so gewohnte 400-m-Distanz in 3:47,71 Min. 26., Marlene Kahler belegte im 200-m-Bewerb in 1:58,65 Min. Rang 22. Die 17-Jährige war im Herbst schon gut 1,5 Sekunden schneller, aber mit einer Kehlkopf-Entzündung nach China gereist. Die 800-m-Konkurrenz bereits am Mittwoch wird für die Schwechaterin wohl eine harte Prüfung. Ihre favorisierten 400 m Kraul stehen am Freitag auf dem Programm.

Auch Sascha Subarsky über 100 m Delfin sowie Alexander Trampitsch und Lena Kreundl über 200 bzw. 100 m Kraul sind am Mittwoch im Einsatz. Kreundl strebt nach kleinen Kraultechnik-Änderungen die zumindest einmalige Teilnahme an einer Finalsession an. "Es ist etwas ganz Anderes, namentlich aufgerufen zu werden. Das ist noch einmal etwas Besonderes. Die ganze Atmosphäre ist einfach speziell", sagte die 21-Jährige, deren Hauptbewerb 100 m Lagen für Donnerstag angesetzt ist.



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