Wadlegger im Finale des olympischen Luftgewehrbewerbs

Um die erste Youth-Olympic-Games-Entscheidung aus österreichischer Sicht kämpfte gestern Nachwuchsschütze Stefan Wadlegger. Der 18-Jährige qualifizierte sich in Buenos Aires (ARG) mit dem Luftgewehr für das Finale der besten acht und belegte den siebten Rang.

online seit heute, 18:18 Uhr
online seit gestern, 18:18 Uhr
online seit 08.10.2018, 18:18 Uhr
Wadlegger im Finale des olympischen Luftgewehrbewerbs

Der Start des Grunddurchgangs verlief für Stefan Wadlegger nicht nach Plan: 101,4 Ringe in Serie eins schienen ihn vorerst die Finalqualifikation zu kosten. Der in Tirol trainierende Salzburger konnte sich ab der zweiten Serie jedoch noch einmal komplett neu einstellen und schoss die Serien zwei bis sechs auf Topniveau, was ihn wieder ins Rennen um die begehrten Finalplätze brachte. Gesamt 620,2 Ringe bedeuteten Position acht am Ende des Grunddurchgangs und damit den Aufstieg ins Finale.

Im Finale lag Wadlegger nach der ersten Fünferserie auf Zwischenrang sechs, musste in der zweiten Fünferserie jedoch noch Maximilian Ulbrich (GER) den Vortritt lassen und beendete seinen ersten olympischen Einsatz mit dem siebten Platz. Die Goldmedaille ging an den WM-Bronzemedaillengewinner Grigorii Shamaokov (RUS), der sich im Finale 1,7 Ringe vor Shahu Mane (IND) schoss; Bronze gewann Aleksa Mitrovic (SRB).

Stefan Wadlegger: „Nach der ersten Serie habe ich den Grunddurchgang noch gut gerettet. Im Finale habe ich leider durchwegs nicht gut geschossen, was sehr schade ist. Trotzdem habe ich mein Ziel, mich für das Finale zu qualifizieren, erreicht. Ich wollte zwar mehr, aber mit einem siebten Platz bei der YOG kann ich doch zufrieden sein.“ Wadlegger‘s Resultat ist das bisher beste YOG-Ergebnis des ÖSB – bei den jüngsten olympischen Jugendspielen 2014 in Nanjing (CHN) hatte Rebecca Köck (T) den neunten Rang belegt.

Textquelle: ÖOC



teilen