Vanessa Herzog trainiert mit Weltrekordlerin Bowe

Nach dem Japan-Doppel im November sowie einwöchiger Pause wird der Eisschnelllauf-Weltcup von Freitag bis Sonntag in Europa fortgesetzt. In Tomaszow Mazowiecki rund 110 Kilometer südlich von Warschau geht es erstmals in Polen um Weltcup-Punkte, ebenso wie zuletzt in Tomakomai. Die Arena Lodowa wurde erst 2017 erbaut. Für Vanessa Herzog geht es um die Fortsetzung ihrer Serie an Podestplätzen.

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Vanessa Herzog will Serie an Podestplätzen fortsetzen

In allen ihren sechs bisher bestrittenen Rennen landete die 23-Jährige auf einem Top-drei-Rang. Glanzstück war ihr dritter Weltcupsieg beim Auftakt-Wochenende in Obihiro. Dies war das einzige Rennen, in dem die Tirolerin Nao Kodaira hinter sich gelassen hat. Sonst hatte Herzog gegen die Japanerin das Nachsehen, wie auch Brittany Bowe. Die US-Amerikanerin und die Wahl-Kärntnerin eint damit der Wunsch, Kodaira bald einmal abzufangen.

Es lag daher auf der Hand, in der Vorbereitung mit der ehemaligen Weltrekordlerin und mehrfachen Weltmeisterin im Training gemeinsame Sache zu machen. "Wir beide wollen diese Saison Nao Kodaira richtig einheizen", sagte Herzog. "Wir ergänzen uns perfekt am Eis und das sollte uns beide noch einen Schritt näher bringen." In Polen wartet auf die Sprinterinnen jedenfalls ein dichtes Programm, sind doch für Freitag sowohl der erste 500-m-Bewerb wie auch jener über 1.000 m angesetzt.

Unterbrochen sind diese beiden Konkurrenzen nur durch den 500-m-Bewerb der Herren. "Nach dem ersten Rennen geht es gleich auf den Ergometer für 30 Minuten und dann folgt schon das Warm-up für den zweiten Lauf", berichtete Herzog. Die Rennvorbereitung auf dem Eis lässt die 500-m-Europameisterin daher aus. Am Samstag folgt ihr zweiter Einsatz über 500 m. "Mein Ziel ist es an diesem Wochenende, dort anzuschließen, wo ich in Japan aufgehört habe."

Zweiter ÖESV-Teilnehmer in Tomaszow Mazowiecki ist Floris Root. Der Mostviertler mit niederländischen Wurzeln startet ebenfalls am Freitag über 500 und 1.000 m sowie am Samstag über 1.500 und 500 m. Am Sonntag ist Rot-Weiß-Rot nicht vertreten, angesetzt sind der Team-Sprint sowie die langen Einzelstrecken.




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