Upper Austria Ladies in Linz ziehen Bilanz

Das größte Damenturnier in Österreich, die „Upper Austria Ladies“ in Linz sind Geschichte und die Organisatoren freuen sich schon jetzt auf ein Neues Turnier im Jahr 2019. Turnierdirektorin Reichel über prall gefüllte Tribünen und hohes Lob von der WTA über die perfekte Organisation des „Upper Austria Ladies Linz.“

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Camila Giorgi spielt im einzigen WTA-Finale Österreichs

Johanna Larsson gewinnt zum dritten Mal im Doppel

Zum dritten Mal in Serie kassierte Johanna Larsson in Linz einen Siegerscheck! Die Schwedin gewann am Sonntagnachmittag beim „Upper Austria Ladies Linz“ mit ihrer belgischen Partnerin Kirsten Flipkens das Doppelfinale gegen Anna-Lena Grönefeld (GER)/Raquel Atawo (USA) mit 4:6, 6:4, 10:5. Zur Erinnerung: 2016 und 2017 hat Johanna Larsson jeweils mit ihrer niederländischen Partnerin Kiki Bertens den Doppelbewerb gewonnen.

Camila Giorgi erste italienische Siegerin in Linz

„La principessa italiana“ holt sich ihren zweiten Titel auf der WTA-Tour: Camila Giorgi ließ der russischen Qualifikantin Ekaterina Alexandrova am heutigen Finaltag keine Chance.

Die Italienerin brauchte nur 59 Minuten, ehe sie auf dem Center Court des „Upper Austria Ladies Linz 2018“ ihren ersten Matchball verwandelte. 6:3, 6:1 lautete der Endstand der Partie. Giorgi, die in ihrer Karriere bislang nur einen WTA-Titel holen konnte (2015 in Hertogenbosch), ist die erste italienische Siegerin beim Linzer Damentennis-Klassiker.

Höchstes Lob von Spielerinnen, Politik, Fans und WTA: „Upper Austria Ladies Linz ist unsere Visitenkarte“

Die geglückte Premiere im Jahr 2017 war vielversprechend: Unter dem neuen Namen „Upper Austria Ladies Linz“ hat der Linzer Damentennis-Klassiker neue Energie getankt und Schwung aufgenommen! Sichtbar wird dies auf allen Ebenen – von speziellen, sehr wertvollen Akzenten im Nachwuchstennis (Wildcard Challenge) über das veränderte und stilvolle Design in der TipsArena (erstmals wurde auf drei Plätzen gespielt), tollen Side-Events bis zu einem enormen Besucheransturm und einem Riesenecho in nationalen wie internationalen Medien.

Die Fans waren begeistert von den Leistungen der Weltklasse-Spielerinnen, die selbst dann eine Liebeserklärung an Linz abgaben, wenn sie das Turnier vorzeitig verlassen mussten. Fazit für Turnierdirektorin Sandra Reichel: Das „Upper Austria Ladies Linz“ ist zu einem unverrückbaren Leuchtturm für die Stadt Linz und das Land Oberösterreich geworden. So sieht es auch die politische Prominenz mit Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, LHStv. und Sportlandesrat Dr. Michael Strugl, Bürgermeister Mag. Klaus Luger und Vizebürgermeisterin Karin Hörzing an der Spitze. Sie schätzen die weltweite mediale Präsenz, die durch TV-Bilder vom „Upper Austria Ladies Linz“ in mehr als 100 Ländern erzielt wird. „Ja, das Upper Austria Ladies Linz“ ist unsere Visitenkarte“, sagte Dr. Strugl am Sonntag vor dem Finale.

Traum hat sich erfüllt

Ein lange gehegter Traum hat sich für die seit 2001 als Turnierdirektorin agierende Sandra Reichel schon vor Beginn des mit 250.000 Dollar dotierten WTA-Turniers erfüllt. Österreichs größte Talente bekamen die Chance, bei der „Upper Austria Young Ladies Wild-Card-Challenge“ eine Wildcard für die Qualifikation zu gewinnen. Mit Mavie Österreicher hat eine 16-jährige Wienerin diese tolle Chance genutzt, auch die Finalistin Nadja Ramskogler aus Oberösterreicherin hat im letzten Moment noch eine Quali-Wildcard bekommen. Ein unvergessliches Erlebnis für die beiden Talente.

Qualifikation stark wie noch nie

Sportlich war das „Upper Austria Ladies Linz 2018“ ein Hit: Mit sieben Spielerinnen, die in ihrer Karriere schon WTA-Turniere gewonnen haben – von den beiden Deutschen Mona Barthel und Carina Witthöft bis zu Anna Karolina Schmiedlova (SLK) und Viktorija Golubic (SUI) – war die Qualifikation so stark besetzt wie noch nie in der 28-jährigen Geschichte des Linzer WTA-Turniers.

Dank einer glücklichen Fügung waren zwei Top-Ten-Spielerinnen dabei: Die topgesetzte Deutsche Julia Görges als Nummer neun im WTA-Ranking und die Niederländerin Kiki Bertens, die vor Kurzem erstmals in ihrer Karriere den Sprung unter die zehn besten Spielerinnen der Welt geschafft hat. Kurzfristig abgesagt haben heuer nur zwei Spielerinnen: Dominika Cibulkova (Siegerin 2016) und Genie Bouchard, die in der Qualifikation antreten sollte.

Sensationelle Finalistinnen

Nicht ins Halbfinale schafften es die Siegerin von 2015, die Russin Anastasia Pavlyuchenkova, die Titelverteidigerin Barbora Strycova (CZE) sowie mit Görges und Bertens die an eins und zwei gesetzten Spielerinnen. Deren Gegnerinnen haben sich ungemein stark präsentiert und ganz einfach die Gunst der Stunde genutzt. Wie die Italienerin Camila Giorgi und die russische Qualifikantin Ekaterina Alexandrova, die sich am Sonntag um 14 Uhr im Finale gegenüberstanden.

Beliebte Side-Events

Freuen durfte sich Sandra Reichel wie jedes Jahr über höchst gelungene Side-Events – von der  spektakulären Auslosung des Hauptfeldes im Fernheizkraftwerk der LINZ AG, der Players Party unter dem Motto „The Romans are back in town“ über Ehrungen erfolgreicher Nachwuchsspieler und Vereine bis zur Porsche Challenge. Der neue Autopartner Porsche Zentrum Oberösterreich und AVEG Linz-Leonding hatte einen Geschicklichkeits-Wettbewerb auf dem Parkplatz vor der TipsArena arrangiert, den Turnierbotschafterin Barbara Schett gewann!

Hochkarätige Stargäste

Freuen durfte sich Turnierdirektorin Reichel noch über die Stargäste Judy Murray und Iva Majoli, prall gefüllte Tribünen und hohes Lob von der WTA über die perfekte Organisation des „Upper Austria Ladies Linz.“ Auf ein Neues im Jahr 2019.




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