Tischtennis-Ass Gardos genießt unerwartete Zeit daheim

Auch Robert Gardos verbringt derzeit den Großteil seines Tages daheim. Doch das österreichische Tischtennis-Ass hat keinen so großen Stress damit, dass derzeit wegen der Coronavirus-Krise Turniere abgesagt werden und er auch noch um ein Olympia-Ticket für Tokio 2020 zu kämpfen hat. Denn Gardos hat zu Hause in Granada beste Trainingsmöglichkeiten und vor allem seine Familie.

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Gardos hätte es schlimmer erwischen können

Die ist inklusive Hund sechsköpfig und inkludiert seit Jahresbeginn die kleine Emma. Der Papa hat nun mehr von der wichtigen Zeit mit dem Säugling, als es bei normalem Spielbetrieb gewesen wäre. Für den neunjährigen Alejandro wiederum steht aktuell E-Learning auf dem Programm, da wirft der 41-Jährige wie Ehefrau Pamela auch mal ein Auge darauf. Ansonsten wird gelesen und ferngesehen, das aber ausschließlich mit den Kindern.

"Nach dem Aufgabemachen mit Alejandro geht es für mich für eineinhalb Stunden ans Service-Training oder ich mache Fitness, da ich dafür alles daheim habe", schildert Gardos in einem Interview mit dem Europa-Verband (ETTU) seinen Tagesbeginn. Das Üben mit der Ballwurfmaschine schätzt er. "Mit diesem Roboter kann ich gut trainieren und meine täglichen Einheiten absolvieren. Sonst genieße ich die viele Zeit mit der Familie."

Der sich seit kurzem vegan ernährende Doppel-Europameister hofft trotz allem, dass sich die Situation in einem Monat beruhigt hat und dann wieder die gewohnte Vorbereitung auf die nächsten Turniere möglich ist. Da die Team-Qualifikation für die ob der Pandemie nun infrage stehenden Spiele nicht erreicht wurde, geht es für ihn noch um ein Einzel-Ticket.



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