Start-Ziel-Sieg beim Weltcup-Auftakt für Lobnig

Der Weltcup-Auftakt in Zagreb war für Magdalena Lobnig jedenfalls eine Reise wert! Die Kärntnerin feiert am Samstag im Frauen-Einer (W1X) ihren zweiten Weltcup-Sieg, ist am Jarun-See im Südwesten der kroatischen Hauptstadt eine Klasse für sich.

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Ruderin Magdalena Lobnig ist bereit

Die Zweitplatzierte Kristyna Fleissnerova (CZE) kommt mit mehr als sieben Sekunden Rückstand auf Lobnig ins Ziel, Jovana Arsic (SRB) ist als Dritte fast zehn Sekunden langsamer als die 30-jährige Olympia-Starterin. 

„Natürlich war ich am Papier die große Favoritin. Aber das muss man im Rennen trotzdem erst einmal zeigen, weil die anderen sind auch keine Nasenbohrerinnen. Ich bin mit meiner Leistung heute sehr zufrieden, die Trainer auch“, freut sich Lobnig über ihren zweiten Weltcup-Erfolg nach mehr als vier Jahren. 2017 stellte die Olympia-Starterin im polnischen Posen eine neue Weltcup-Bestzeit auf.

Für ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens war es nach der krankheitsbedingten Pause nach dem vorzeitigen EM-Ende ein wichtiger Schritt, nicht mehr. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht durchdrehen. Aufgrund der Meldungen hier war klar, dass Magdalena gewinnt, es war kein großer Name dabei. Aber sie ist die Regatta aus dem Training heraus gefahren, hat am Tag der Abreise noch ein Krafttraining absolviert. Körperlich hat sie sich gefangen, die Form ist aufsteigend und technisch war es sehr, sehr gut.“

Und weil nach dem Weltcup vor dem Weltcup ist – von 21. bis 23. Mai kommt es in Luzern (SUI) zum Kräftemessen der Olympia-Ruderinnen – wartet auf die Völkermarkterin zurück in Österreich ein umfassender Trainingsblock mit viel Grundlage, viel Krafttraining und viel Intensität. „Ich freue mich darauf, endlich auch im Training wieder Gas geben zu können. Die Unsicherheit ist weg, ich habe hier in Zagreb viel Selbstvertrauen getankt.“

Zuvor geht es für Magdalena Lobnig aber über Völkermarkt nach Wien, wo sie am Dienstag gemeinsam mit Jakob Schubert, Bernadette Graf oder Lukas Weißhaidinger die Olympia-Kollektion für Tokio präsentiert. „Ich freue mich darauf, die Regattastrecke gegen den Laufsteg zu tauschen, speziell nach so einem Wochenende. Die Spiele kommen mit großen Schritten näher und da ist es nicht schlecht, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass man bald wieder die Ringe auf der Brust hat.“



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