Starker Auftakt der ÖRV-Boote bei der WM

Fünf der neun ÖRV-Boote sind heute in die Weltmeisterschaften (18. bis 25. September) in Racice/Tschechien gestartet und das mit durchgängig sehr guten Leistungen.

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Starker Auftakt der ÖRV-Boote bei der WM

Tabea Minichmayr, die bei den Weltmeisterschaften im Damen Einer sitzt, machte aus österreichischer Sicht den Anfang. Die junge Ruderin des Rudervereins Möve Salzburg kam in ihrem Vorlauf auf Rang fünf ins Ziel. „Sie ist eine junge Athletin, die hier bei der WM nach der EM im Doppelzweier ihren zweiten internationalen Wettkampf bestreitet, dass sie hier in erster Linie Erfahrung sammeln muss, ist uns allen klar. Es hat mir aber sehr gut gefallen, dass sie sehr aggressiv und mutig ins Rennen gegangen ist, das war sehr erfreulich zu sehen“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens.

Lukas Reim und Julian Schöberl zeigten im Leichtgewichts-Doppelzweier ein sehr gutes Rennen und mussten sich in ihrem Vorlauf nur den Crews aus Norwegen und der Ukraine geschlagen geben. „Das Rennen hat mir technisch sehr gut gefallen, sie sind gut rausgegangen, haben Belgien geschlagen und waren mit den starken Ukrainern gleichauf, der zweite Platz wäre drin gewesen“, sagt Sens und ergänzt: „Wir stehen gut da, aber es geht noch ein bisschen mehr.“ Für die ÖRV-Athleten steht am Mittwoch das Viertelfinale am Programm.

Mit einem starken Rennen ist auch Konrad Hultsch im Leichtgewichts-Einer in die WM gestartet. Mit der sechstschnellsten Zeit und Rang drei in seinem Vorlauf qualifizierte sich der ÖRV-Ruderer direkt fürs Viertelfinale am Mittwoch. „Er ist ein sehr, sehr gutes Rennen gefahren, aggressiv von vorne. Er ist auf einem guten Weg und es kann ein sehr spannendes Turnier für ihn werden“, sagt der ÖRV-Nationaltrainer.

Auf Rang vier im Vorlauf beendeten Christoph Seifriedsberger und Bruno Bachmair im Zweier ohne ihren WM-Auftakt. Für die ÖRV-Athleten geht es morgen im Zwischenlauf ums Weiterkommen. „Sie haben die schwierigen Bedingungen gut gelöst, bei ihnen geht es morgen bereits um den Einzug ins Semifinale A/B, es wäre sensationell, wenn sie den Einzug schaffen würden“, erklärt Sens. Mit einem guten Vorlauf präsentierten sich auch Thomas Lehner Armin Auerbach im Doppelzweier. Die ÖRV-Athleten zogen mit Rang vier im Vorlauf direkt ins Viertelfinale ein.

Robert Sens nach dem ersten Wettkampftag: „Das Fazit nach dem ersten Auftreten der Mannschaften fällt sehr positiv aus. Alle Teams sind ihre Rennen von vorne gefahren, die Geschwindigkeit stimmt und es sind alle fit. Der Trainingsaufbau hat gut funktioniert, sodass alle Mannschaften zeigen können, was sie draufhaben.“

Morgen, Montag, stehen die ersten WM-Läufe von Magdalena und Katharina Lobnig im Doppelzweier, dem Leichtgewichts-Doppelzweier mit Lara Tiefenthaler und Valentina Cavallar sowie die Vorläufe von Vierer ohne mit Rudolph Querfeld, Jakob Stadler, Lorenz Lindorfer und Gabriel Stekl am Programm und auch die Para-Ruderer Johanna Beyer und David Erkinger (PR3 Mix2x) starten in ihre WM. Ihre Zwischenläufe bestreiten morgen Nachmittag Tabea Minichmayr (Einer) sowie Christoph Seifriedsberger und Bruno Bachmair (Zweier ohne).



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