Starker Auftakt bei der Trampolin-EM: 3x Einzel-Semifinale für Österreich

Benny Wizani auf Platz 8, Sara Hekele und Eileen Ilunamien überstanden die Qualifikation bei der Trampolin-Europameisterschaft in Sotschi (Russland) erfolgreich. Alle drei zogen mit starken Vorkampfleistungen in das Semifinale der besten 24 am morgigen Samstag, 1. Mai ein. Niklas Fröschl und Martin Spatt schieden im Einzel zwar aus, gemeinsam mit Wizani erreichten sie allerdings den siebenten Platz in der Männer-Mannschaftswertung – so gut war Österreich zuvor noch nie.

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Benny Wizani

Benny Wizani, Jugend-Olympia-Dritter 2018, sprang zum Auftakt seiner ersten Elite-EM sowohl in der Pflicht- wie in der Kürübung sehr konzentriert und souverän. Der erst 19-jährige in Wien trainierende Tullnerfelder Sportsoldat betonte: „Ich bin sehr zufrieden, wie es heute gelaufen ist. Ab jetzt heißt es angreifen.“ Die besten Acht im Semifinale qualifizieren sich für das Finale, allerdings nur maximal zwei pro Land. Vor Wizani lagen in der Qualifikation neben einem Portugiesen, einem Russen und einem Franzosen alle vier Belarussen.

Die erste österreichische Frauen-Teilnahme überhaupt bei einer Trampolin-Elite-EM verläuft deutlich besser als erhofft. Denn dass neben Staatsmeisterin Sara Hekele auf Position 20 der Qualifikationsliste ebenso ÖFT-Juniorenmeisterin Eileen Ilunamien als 23. den Aufstieg schaffen würde, war kaum zu erwarten gewesen. Trampolin-Sportdirektorin Ingrid Hemedinger: „Das ist uns voll aufgegangen.“

Sara Hekele: „In der Kür habe ich sogar einen neuen persönlichen Punkterekord aufgestellt. Im Semifinale möchte ich meine Leistung wiederholen, vielleicht noch die eine oder andere Kleinigkeit verbessern.“ Eileen Ilunamien: „Damit habe ich nicht gerechnet, ich freue mich riesig.“

Niklas Fröschl kam bei seiner zweiten EM durch beide Übungen gut durch. Der 23-jährige Wiener musste zwar die eine oder andere kleine Unsicherheit ausgleichen, erreichte dennoch den starken 29. Endrang. Nicht optimal lief es hingegen für Martin Spatt (27), der sich ebenfalls Hoffnungen auf das Semifinale gemacht hatte. Abschlussprobleme bei beiden Übungen ließen ihn leider nicht über den 34. Rang hinaus kommen.



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