Serena Williams und Andy Murray spielen bei Australian Open

Zwei Tennis-Stars kehren nach zwei Jahren wieder zu den am 14. Jänner 2019 beginnenden Australian Open in Melbourne zurück. Die 37-jährige US-Amerikanerin Serena Williams, die vor Jahresfrist noch in einer Babypause war, und der mittlerweile 31-jährige Brite Andy Murray haben für das erste Grand-Slam-Turnier des kommenden Jahres ihre Nennung abgegeben.

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Serena Williams gewann 2017 in Melbourne

Williams hatte 2017 in Melbourne gewonnen und war damals bereits acht Wochen schwanger. Murray fehlte Anfang 2018 wegen einer Hüftverletzung. In der Weltrangliste liegt der zweifache Wimbledonsieger nur noch auf Platz 259, spielt aber dank "geschütztem Ranking" im Hauptfeld. Aus österreichischer Sicht scheint übrigens nur der Weltranglisten-Achte Dominic Thiem als Fixstarter im Einzel auf.

Für Williams geht es "down under" um den insgesamt 24. Grand-Slam-Titel, mit dem sie mit der Allzeit-Rekordhalterin Margaret Court (AUS) gleichziehen könnte. In Wimbledon und bei den US Open hatte die ehemalige Langzeit-Nummer-eins schon jeweils das Endspiel erreicht. Sie wird ebenso wie auch Thiem bei einem Schauturnier in Abu Dhabi spielen. Danach tritt sie beim letzten Hopman Cup in Perth für die USA an. Die Titelverteidiger sind der Schweizer Roger Federer bzw. die Dänin Caroline Wozniacki, die im Vorjahr in Australien ihr erstes Major-Turnier überhaupt gewonnen hat.

Durchaus möglich, dass es beim ersten Grand-Slam-Turnier ebenfalls eine neue Regel zum Beenden des fünften Satzes gibt: Die Australian Open haben bereits beschlossen, dass es bei 6:6 im fünften Satz künftig ein "super tiebreak" bis 10 (statt bis 7) geben wird. Ob schon 2019, dazu werden noch die Spieler befragt. Erst vor kurzem hatte Wimbledon nach überlangen Fünf-Satz-Partien dieses Jahr die Einführung eine Tiebreaks im fünften Satz bei 12:12 (Tiebreak bis 7 gewonnene Punkte) beschlossen.

Und so zeigt sich hier im Kleinen die auch sonst nicht vorhandene Einigkeit im Welt-Tennis, wo ja ATP und ITF alles andere als an einem Strang ziehen: Allein, wie die vier Grand Slams ihren fünften Satz ab nun regeln, spricht Bände: Australian Open: bei 6:6 - Tiebreak bis 10 Punkte; French Open: kein Tiebreak (zwei Games Unterschied); Wimbledon: bei 12:12 - Tiebreak bis 7; US Open: bei 6:6 - Tiebreak bis 7




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