Seidl beim Kombi-Weltcup in Lahti Dritter - Sieg an Graabak

Mario Seidl hat am Sonntag im Weltcup-Einzelbewerb der Nordischen Kombinierer den dritten Platz belegt. Der nach dem Springen führende 26-jährige Salzburger musste sich nur dem Norweger Jörgen Graabak und dem Japaner Akito Watabe geschlagen geben. Seidl hatte auf die beiden 15,6 Sekunden Rückstand.

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Akito Watabe, Jörgen Graabak und Mario Seidl können zufrieden sein

Zweitbester Österreicher wurde Bernhard Gruber als Siebenter, Wilhelm Denifl kam als dritter ÖSV-Mann als Zehnter in die Top Ten. Youngster Johannes Lamparter wurde 13.

Seidl war mit 43 Sekunden Vorsprung auf Watabe in die Loipe gegangen, Graabak hatte als Fünfter nach dem Springen 1:14 Minuten Rückstand auf den Salzburger. Im Langlauf liefen Seidl und Watabe bis zu Beginn der letzten Runde zu zweit, ehe Graabak herankam. Auf den letzten Kilometern konnte Seidl mit Watabe und Graabak aber nicht mehr mithalten. Im Fotofinish setzte sich dann der Norweger durch.

"Das war ein cooles Wochenende. Die Leistung auf der Schanze stimmt mich sehr positiv. Auf der Loipe geht schon noch einiges ab. Da probiere ich von Tag zu Tag besser in Schuss zu kommen Richtung Seefeld", meinte Seidl, der am Vortag mit Denifl auch im Team-Sprint Dritter geworden war. Allerdings fehlten in Lahti doch einige Topstars wie zum Beispiel ein Großteil der Deutschen sowie natürlich auch einige Österreicher, die sich in Oberstdorf auf die Heim-WM vorbereiten.

Das wird nun auch Seidl tun. "Wir werden auf der Schanze qualitativ gut trainieren, und auch läuferisch noch einiges machen", sagte Seidl nach dem letzten Weltcup-Bewerb vor der WM in Seefeld und Innsbruck. Nach der WM stehen nur noch drei Weltcup-Stationen auf dem Programm.

Für Gruber, der in Lahti mit Denifl noch um das letzte WM-Ticket kämpfte, war es am Sonntag zumindest ein gutes Ergebnis. "Ich bin mit der Laufleistung heute zufrieden, auf der Schanze habe ich heute auch meinen besten Sprung vom Wochenende zeigen können", sagte der ehemalige Einzel-Weltmeister. Die Formkurve sieht er steigend. "Ich habe mein System etwas gefestigt und ich komme wieder halbwegs ins Fliegen." Das Team reist Montagfrüh nach Hause. An diesem Tag fällt auch die Entscheidung über den sechsten WM-Mann im ÖSV-Team.




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