Saisonrückblick 2015

Nach tausenden Trainingskilometer am Rad und auf der Loipe, vielen Längen im Schwimmbad und unzähligen Stunden im Fitnessraum, begann meine 2. Saison im Handbikesport.

Motiviert von der abgelaufenen ersten Saison hatte ich einen perfekten  Start  in Abu Dhabi wo ich  mit Platz 2 und 3 im Timetrail auf der Formel I Strecke erstmals Olympiasieger Walter Ablinger bezwingen konnte. 

Nach dem Trainingslager auf Kreta, wo sich beim dortigen Rennen ebenfalls Platz zwei ergab,  folgte in Rosenau der erste Härtetest vor der gesamten Weltelite.  Platz 6 mit vier Sekunden Rückstand auf den Sieger bestätigte meine Form.  Nach den Plätzen 3 und 6 in Louny und dem 7 Platz in Lengau beim Finale ergab dies den vierten  Gesamtrang in der Europacupwertung,  obwohl wir auf die  Rennen in Polen und Niederlande aufgrund der großen Distanz verzichteten.

Bei der Österreichischen Meisterschaft in Lengau musste ich mich nur dem „Ironman - Weltrekord Man“  Thomas Frühwirt geschlagen geben und wurde somit 2-facher Vizestaatsmeister.

Saisonhöhepunkt war die  Weltmeisterschaft in der Schweiz. Platz 9 im Strassenrennen. Dies war vermutlich nach  Abu Dhabi mein bestes Rennen der Saison.  Schade,  dass ich  beim Weltcupfinale in Südafrika erkrankte und nach Platz 9 im Strassenrennen im Timetrail nicht starten konnte. 

Mit der Saison 2015, in der ich 30 Rennen bestritt  ( 12 Top 3 Platzierungen),  kann und muss ich zufrieden sein,  wenngleich ich mir aufgrund meines Ehrgeizes ab und zu etwas mehr erwartet hätte.


Die Nominierung in den A-Kader aber ganz besonders die Einkleidung für die Olympischen Spiele 2016  sind für mich der perfekte Ansporn auf das nächste Jahr, das mit dem Training Anfang November schon wieder begonnen hat.


Ziel ist natürlich die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016. Langfristig werde ich aber die  Olympia-Medaille bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio nicht aus den Augen verlieren. 


Eine Trainingsumstellung durch die neue Trainerin (ehemaligen Weltcupskiläuferin Streng Simone),  neues Chassis beim Rennrad  und privates Glück sind besten  Voraussetzungen für die Saison 2016.


Am Ende bleibt mir nur Danke zu sagen  bei meinem Coach-Mentor-Freund und Betreuer Erwin  und ganz besonders für Ihre Unterstützung,  ohne die ich wohl nie in diese glückliche Lebenslage gekommen wäre.

 



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