Rückblick auf die erste Alpine Ski WM von Christina Ager

"Ich habe nie damit gerechnet, dass ich dabei sein kann, umso cooler ist es jetzt", sagte Ager schon bei den ersten Interviews. Die junge Tirolerin, die zu Saisonbeginn bei den Speedrennen in Übersee nicht mit am Start und in den Europacup zurück geschickt wurde, hat sich durch sehr gute Leistungen ihr Ticket für die Alpine Ski WM in Aare erkämpft.

Obwohl die Speed-Damen des ÖSV früh nach Aare gereist sind, waren nur wenige Trainingstage vorab aufgrund des Wetters möglich. Bei eisigen Temperaturen von unter -20°C und starkem Wind war an Skifahren nur selten zu denken. Bereits am Sonntag stand fest, das Christina Ager im WM Super-G von Aare mit dabei sein wird. Der Super-G begann zwar pünktlich, wegen Windes im oberen Teil der Strecke wurde aber vom Reservestart gefahren. Christina Ager hat bei ihrem ersten WM-Rennen leider nicht das Ziel gesehen, blieb bei einem Sturz aber unverletzt. „Natürlich bin ich enttäuscht“, sagte die junge Tirolerin im ORF Interview. „Aber jetzt heißt es abhaken und auf die Kombi vorbereiten.“

Schon beim zweiten Abfahrttraining am folgenden Tag musste Ager wegen eines grippalen Infektes auf den Start verzichten, der sie bis zur Kombination am Freitag auch zur Ruhe zwang. "Es war jetzt sicherlich nicht optimal in den letzten Tagen. Das hätte ich mir natürlich anders erhofft, aber es ist kein Wunschkonzert. Ich schaue, wie es mir morgen in der Früh geht, ich werde besichtigen", sagte die Tirolerin am Vorabend der Kombination, bei der sie natürlich wenn es möglich ist an den Start gehen wollte. Sie stelle sich hundertprozentig auf ein Rennen sein, "aber ich muss natürlich auch fit sein." Grundsätzlich sei sie "voll zuversichtlich. Ich möchte ganz fit am Start stehen und habe alles getan dafür. Die Voraussetzungen sind geschaffen", sagte Ager und bedankte sich auch beim medizinischen Team des ÖSV am Vorabend im ORF-WM-Studio.

 

Und Christina Ager stand in der Kombination am Start und erreichte den 17. Platz. Auch wenn es durch den grippalen Infekt sehr anstrengend war, war ihre erste WM eine wirklich „coole Erfahrung“ resümiert die 23-jährige. 

 



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