Rekord-Läufer Kipchoge will Marathon-Schallmauer in Wien durchbrechen

Olympiasieger Eliud Kipchoge will im Oktober im Wiener Prater die Zwei-Stunden-Schallmauer über die Marathon-Distanz unterbieten. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Vienna City Marathon-Veranstalter Wolfgang Konrad haben heute, Donnerstag, im Wiener Rathaus die Pläne für die sogenannte „Ineos 1:59 Challenge“ präsentiert. Der Rekordversuch soll auf der Prater-Hauptallee zwischen Lusthaus und Praterstern ausgetragen werden. Als Termin ist der 12. Oktober vorgesehen, es könnte aber noch Änderungen beim Datum geben. „Wien ist mit seinen aktuellen Events wie dem Vienna City Marathon oder dem Frauenlauf eine Laufstadt ersten Ranges. Dieses einzigartige Projekt inspiriert und macht Mut, das scheinbar Unmögliche wahr zu machen. Es soll aber nicht nur eine neue Seite im Buch der Weltrekorde aufgeschlagen werden, das Projekt soll allen Wienerinnen und Wienern den Impuls geben, womöglich selbst die Laufschuhe anzuziehen“, sagte Bürgermeister Ludwig.

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Rekord-Läufer Kipchoge will Marathon-Schallmauer in Wien durchbrechen

Der Kenianer Kipchoge, Marathon-Olympiasieger in Rio 2016, hatte vor zwei Jahren den Rekord nur knapp verpasst, als er für die 42,195 Kilometer auf der Formel-1-Strecke in Monza 2:00:24 Stunden benötigte. Das klare Bekenntnis von Bürgermeister Ludwig zu der Veranstaltung war mit ausschlaggebend dafür, dass Wien gegenüber London und Berlin mit der 4,3 Kilometer langen, völlig geraden und flachen Prater-Hauptallee den Vorzug erhalten hat. Marathon-Veranstalter Konrad nannte einen weiteren Grund für die Entscheidung, dass der Rekordversuch in Wien stattfinden wird: „Die hervorragende Zusammenarbeit in der Stadt, wie sie beim Vienna City Marathon etabliert ist, wird hier mit größtem Engagement fortgesetzt.“ 

Kipchoges Monza-Bestzeit wurde nicht als Weltrekord anerkannt, da Pacemaker ein- und ausgewechselt wurden. Das würde auch für einen etwaigen Rekord in Wien gelten, zirka 20 Pacemaker sollen sich während des Laufs abwechseln. „Die Stadt Wien heißt Eliud Kipchoge und sein Team willkommen. Ich bin mir sicher, dass ihn viele Wienerinnen und Wiener bei seinem Lauf in eine neue Dimension unterstützen werden“, erklärt der Stadtchef, der auch versprach: „Ich werde im Oktober sicher an der Strecke stehen und den Läufer tatkräftig anfeuern.“



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