Kurz erklärt

Österreichs Topstars kämpfen in der Kaiserstadt um die Krone

Das Who is Who der heimischen Tischtennisszene kämpft am 6. Mai beim traditionellen AUSTRIA TOP 12 in der Kaiserstadt Baden um den Titel bei den Damen und Herren. Als große Gejagte gehen Liu Jia und Daniel Habesohn ins Rennen. Im Vorjahr setzten sich beide ohne Satzverlust die Krone auf. 

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Karoline Mischen vom LZ easyTherm Linz Froschberg

2018 setzte es eine regelrechte Absagenflut – Robert Gardos war terminlich verhindert, Stefan Fegerl fiel kurzfristig krankheitsbedingt wegen Fieber aus, hinzu kamen die Absagen von Chen Weixing, Alexander Chen und David Serdaroglu. Auch bei den Damen musste Sofia Polcanova ihre Nennung aufgrund einer Schulterzerrung zurückziehen.

So sicherte sich bei den Damen Liu Jia zum insgesamt sechsten Mal den Titel beim AUSTRIA TOP 12, für Daniel Habesohn war es nach 2011 und 2013 der dritte Sieg bei diesem Prestigeturnier. „Susi“ Liu Jia ist mit ihren sechs Titeln auch Rekordsiegerin des AUSTRIA TOP 12. Viermal gewann sie zuletzt in Serie. Und auch die drei Titel bei Daniel Habesohn bedeuten Rekord! Je zwei halten Robert Gardos und Stefan Fegerl.

Die beiden Rekordsieger werden auch die großen Gejagten in der Kaiserstadt sein, dürfen sich allerdings in der ersten Runde noch entspannt zurücklehnen. Pünktlich um 14:00 Uhr starten die Achtelfinalpartien bei den Damen und Herren. Die ersten vier Gesetzten erhalten dabei in der ersten Runde ein Freilos. 

Who is Who der heimischen Tischtennisszene

Der Titel streitig gemacht wird Liu Jia vor allem von ihrer ehemaligen LINZ AG FROSCHBERG-Kollegin Sofia Polcanova, die auch die Setzliste bei den Damen anführt und 2013 zum bisher einzigen Mal den Sieg davontrug. Doch auch mit Amelie Solja ist einmal mehr zu rechnen. Auch sie kennt das Gefühl bereits, den Pokal bei den AUSTRIA TOP 12 in die Höhe zu stemmen, setzte sich 2011 im Finale gegen Li Qiangbing durch. Zudem darf man auf Karoline Mischek gespannt sein, die im Vorjahr Amelie Solja im Halbfinale mit 3:0 in die Knie zwang. Die ersten drei bei den Damen sind ebenso allesamt in der Weltrangliste unter den Top 100 zu finden wie bei den Herren.

Als Weltranglisten 30. führt Daniel Habesohn die Setzliste vor Robert Gardos (54) und Stefan Fegerl (66) an. Mit Andreas Levenko drängt ein weiterer Österreicher unter die Top 100 der ITTF-Weltrangliste. Aktuell ist er noch auf Rang 111 zu finden, liegt damit in der Setzliste auf Position vier. Auf ihn werden mit Sicherheit viele Augen gerichtet sein, genießt er zum einen Heimvorteil in Baden und sorgt zum anderen Woche für Woche für Furore in der heimischen Bundesliga.

Immer zu rechnen ist auch mit Chen Weixing, dem der Titel bislang verwehrt geblieben ist. 2009 musste er sich Werner Schlager beugen, 2016 Stefan Fegerl. Doch dank seiner Routine ist der mittlerweile 47-Jährige vielleicht sogar gefährlicher denn je. Und auch die jungen dürfen sich mit den Besten der Besten messen. Sofia Lu Chen und Maciej Kolodziejczyk erhielten die Nachwuchs-Wild Card für das AUSTRIA TOP 12.

Modus

Gestartet wird im KO-System im Achtelfinale, wobei die ersten vier Gesetzten ein Freilos in der ersten Runde erhalten. Gespielt wird zudem auf drei Gewinnsätze. Das Starterfeld setzt sich aus den sieben bestplatzierten SpielerInnen der ITTF Weltrangliste vom April 2019 (WRL), einer Wild Card für den Ausrichter (WCA) den drei bestplatzierten SpielerInnen der bereinigten österreichischen Rangliste vom 1. April 2019 (ÖRL) und einer Wild Card für eine/n Nachwuchsspieler/In, nominiert durch den Nachwuchs-Ausschuss (NW), zusammen.



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