ÖLV nominiert neun Athleten für Hallen-EM

Die ÖLV-Sportkommission hat bereits jetzt neun Athleten für die Hallen-EM in Glasgow vom 1.-3. März 2019 nominiert. In der laufenden Hallensaison haben Markus Fuchs (60m), Alexandra Toth (60m), Susanne Walli (400m) und Andreas Vojta (3.000m) die Limits von European Athletics erbracht. Hallen-Vize-Weltmeisterin Ivona Dadic erhielt ihr Fixticket für den Fünfkampf wegen ihrer ausgezeichneten Platzierung in der Siebenkampf-Europarangliste des Vorjahres. Zusätzlich wurden Verena Preiner (Fünfkampf), Stephanie Bendrat (60m Hürden), Philipp Kronsteiner (Dreisprung) und Nada Ina Pauer (3.000m) bereits jetzt vom ÖLV nominiert.

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Fuchs schaffte Limit über 60 Meter Sprint

Frühe Nominierung als Signal
„Wir müssen schnelle Entscheidungen treffen und dürfen nicht vergessen, dass die Hallen-EM für einige Athleten die einzige Bühne ist, um in die Förderlandschaft eintreten zu können. Gerade in der Allgemeinen Klasse sind die Anforderungen viel höher als im Nachwuchs und daher ist vor allem hier die Unterstützung des Verbandes besonders wichtig“, erklärt Sportdirektor DI Gregor Högler die Entscheidung, bereits im Vorfeld der Hallen-Staatsmeisterschaften in Wien (16./17.02.) die Nominierungen auszusprechen. 

Verena Preiner mit Top-Position in Weltrangliste
Die beiden Mehrkämpferinnen Verena Preiner (4.482 Punkte) und Sarah Lagger (4.372 Punkte) haben sich mit ihren Weltklasse-Leistungen bei den Hallen-Staatsmeisterschaften Anfang Februar in eine sehr gute Position im Qualifikationsranking gebracht. Dennoch wird nur Verena Preiner neben Ivona Dadic antreten können, da beim 12 Personen umfassenden Teilnehmerinnenfeld nur zwei Athletinnen pro Land zugelassen werden. Preiner muss zu Limitschluss (17.2.) unter den Top-8 des Qualifikationsrankings liegen. Sie ist derzeit Fünfte und es gibt nur mehr sehr wenige Gegnerinnen, die sie verdrängen können.

Stephanie Bendrat mit Limit aus dem Vorjahr
Hürdensprinterin Stephanie Bendrat, die in der heurigen Hallensaison mit 8,25s bis auf eine Hundertstel an die Norm herangelaufen ist, hat im Vorjahr bereits 8,02s erzielt und hat damit auch die Vorgaben des Europäischen Verbands erfüllt.

Kronsteiner und Pauer mit guten Europaranglisten-Plätzen
Dreispringer Philipp Kronsteiner (ERL: 13. Platz mit 16,41m) fehlen neun Zentimeter auf die European Athletics-Norm, bei 3.000m Läuferin Nada Ina Pauer (ERL 21. Platz mit 9:07,63min) sind es 2,63 Sekunden. Beide können das Limit noch erbringen und somit alles klar machen, dennoch entschied sich die ÖLV-Sportkommission auch hier für die sofortige Nominierung. „Pro Bewerb kann ein Teilnehmer pro Nation auch ohne Limit teilnehmen, sofern die Technischen Delegierten des Europäischen Verbands zustimmen“, erklärt Högler. Aufgrund der guten Europaranglisten-Positionen ist eine Startzusage für die beiden durchaus realistisch. 

Vom ÖLV nominierte Athletinnen und Athleten:

  • Markus Fuchs                  (ULC Riverside Mödling / NÖ)                                  60m
  • Alexandra Toth                (Allgemeiner Turnverein Graz / ST)                      60m
  • Susanne Walli                  (TGW Zehnkampf-Union / OÖ)                               400m
  • Andreas Vojta                  (team2012.at / W)                                                        3.000m
  • Stephanie Bendrat         (Union Salzburg LA / S)                                              60m Hürden
  • Ivona Dadic                       (Union St. Pölten / NÖ)                                               Fünfkampf
  • Verena Preiner *              (Union Ebensee / OÖ)                                                 Fünfkampf
  • Nada Ina Pauer **           (SVS-Leichtathletik / NÖ)                                          3.000m
  • Philipp Kronsteiner **    (TGW Zehnkampf-Union / NÖ)                               Dreisprung



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