Nichts bringt mich runter

Trotz erneuter OP werde ich in "alter" und verbesserter Form in die Saison 2019 starten.

Leider gibt es nicht so gute Nachrichten vom letzten Arztbesuch für mich. Obwohl die Reha und das körperliche Training richtig voran gehen, gibt es einen kleinen Rückschlag, zog ich mir doch Mitte August bei einem Crash einen beidseitigen Knöchelbruch zu.

Die Operation im Oktober ist zwar gut verlaufen, doch nun habe ich ein paar Komplikationen mit meinem Fuß: Eine Schraube steht bei der Innenseite meines Knöchels etwas vor und das bereitet mir bei gewissen alltäglichen Sachen ein paar Probleme. Bevor ich mich wieder zurück in den Sattel schwingen kann, muss ich jetzt noch warten bis die Knochen so stabil sind, dass der Schrauben herausgenommen werden kann. Der OP Termin steht schon fest und dem Come Back nichts im Wege!

Aber: wer rastet, der rostet. Und Rost hat beim Motocross nun absolut nichts zu suchen. Verzögert sich die aktive Trainingsphase durch diesen kleinen Dämpfer ein wenig, so wird auch jetzt schon mit regelmäßigen und abgestimmten körperlichen Übungen für die Saison 2019 trainiert, mit der Absicht, wieder in alter und verbesserter Form an den Start zu gehen und die Konkurrenz mein Rücklicht bestaunen zu lassen.

Und wer Benzin im Blut hat, der will nicht stillstehen. Der fortlaufende Trainingsprozess wird durch meinen Physiotherapeuten Fabian Mayrhofer – Physiotherapie im Focus, in Telfs – unterstützt, soll doch der Wiederaufbau der Muskulatur a priori mit Maß und Ziel vonstattengehen. Mit der richtigen Trainingsmethode und unterstütz durch die sorgsam ausgewählten Trainingsmittel, taste ich mich so kontinuierlich an meine „alte“ Form heran und verwandle sie zu einer noch besseren. Im Vordergrund stehen Übungen mit wechselnder Belastung. Dies ist insbesondere in Sportarten wie Motocross besonders wichtig, bei denen Kraft, Ausdauer und Koordination von großer Bedeutung sind. Verschiedene Belastungsformen (Kraft-, Ausdauer-, Koordinationstraining) belasten den Körper unterschiedlich. Erst durch den richtigen Wechsel und die richtige Folge von Beanspruchung der Muskeln und Knochen wird ein Mehr an Trainingserfolgen sichtbar.

Nach Weihnachten kann dann endlich mit dem Motorrad Training wieder voll durchgestartet werden. Auch an anderen Faktoren wie Schnelligkeit und koordinativen Fähigkeiten wird natürlich stetig gefeilt. Dank des Sports bin ich sehr ehrgeizig geworden. Ich setze mir Ziele und versuche die auch zu erreichen. So soll eine solche Sportverletzung dem nicht im Wege stehen.

Abschließend möchte ich mich noch bei meinen Unterstützern bedanken: Allen voran bei Cofain – den koffeinhaltigen Wachmacher – der den Kopf schnell und bei Physio im Focus, die die Knochen wieder heile machen! Weiterer Dank gilt an: Neurauter-Frisch, Motorex, 11er Austria, 6D-Helmets, KTM, Bridgestone, Sndc, Unior, Schiffer MX Performance, Neusehland Optik und zu guter Letzt dem MSC Rietz. Long Story short: Danke an alle, die jedes Jahr hervorragende Arbeit leisten und den Motocross-Sport zum Erlebnis werden lassen!



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