Moser und Roach gewinnen die Marathon-Staatsmeisterschaften in Linz

Heute fanden im Rahmen des 18. Linz Marathons auch die Staatsmeisterschaften über die längste olympische Laufdistanz statt. 181 Athletinnen und Athleten nahmen die 42,195 km in der nationalen Meisterschaftswertung in Angriff. Neben einem Start-Ziel-Sieg bei den Frauen lieferten sich die Männer ein spannendes Rennen.

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Cornelia Moser gewann die Marathon-Staatsmeisterschaft in Linz

Von Beginn an setzte sich Cornelia Moser vom SC Leogang an die Spitze des Frauenfeldes. Die 24-jährige Juristin aus Salzburg befand sich lange Zeit auf Bestleistungskurs, musste dem hohen Anfangstempo aber ab Kilometer 30 Tribut zollen. Trotzdem darf erstmals seit 2010 wieder eine österreichische Siegerin beim Linz Marathon gefeiert werden: In 2:40:03 setzte sie sich gegen sämtliche nationale und internationale Konkurrentinnen durch. Cornelia Moser: „Eigentlich war es ein recht gutes aber auch hartes Rennen für mich. Ab Kilometer 30 war die Luft heraußen, wodurch ich meine Zielsetzung, unter 2:40 zu bleiben, knapp nicht erreicht habe. Dass ich fast fünf Minuten vor Karin ins Ziel gekommen bin und wir uns den österreichischen Doppelsieg geholt haben, freut mich sehr.“

Hinter der Staatsmeisterin Moser lief Karin Freitag (LG-Decker Itter) nach 2:44:11 jubelnd ins Ziel, was einen österreichischen Doppelsieg beim Linz Marathon bedeutet. In 2:51:18 pulverisierte Sarah Riffel (LTV Köflach) ihre persönliche Bestleistung, die davor bei 3:05:00 stand, wodurch sie sich die Bronzemedaille sicherte.

Bei den Männern holte der britisch-österreichische Doppelstaatsbürger Thomas Roach (SK Rückenwind) Gold in der Staatsmeisterschaftswertung. Der an der Universität Innsbruck tätige Assistenzprofessor für Botanik triumphierte in persönlicher Bestleistung von 2:24:06. Nachdem er bei Kilometer 35 noch einen Vorsprung von über 1:30 Minuten auf seinen ersten nationalen Verfolger hatte, schrumpfte dieser bis ins Ziel auf 26 Sekunden. Thomas Roach: „Nachdem ich die ersten zehn Kilometer etwas zu schnell angelaufen bin, habe ich danach mein Tempo gefunden, welches ich halbwegs konstant durchlaufen konnte. Die Zeit von unter 2:25 ist sehr überraschend für mich, ich hätte mich eher zwischen 2:27 und 2:30 eingeordnet. Die Freude über die Bestleistung und den Staatsmeistertitel ist natürlich groß!“

Wie bereits im Vorjahr kürte sich Christian Kresnik (LAC Amateure Steyr) zum Vizestaatsmeister. Nach 2:24:32 überquerte er die Ziellinie und unterbot seine bisherige Bestleistung um vier Minuten und vier Sekunden. Mit einem starken Finish kam er dem neuen Staatsmeister auf den letzten Kilometern noch gefährlich nahe. Mit 2:31:34 schaffte der routinierte Salzburger Robert Gruber (Kolland Topsport Gaal) ebenfalls den Sprung aufs Podest und fixierte damit die Bronzemedaille. Nach ambitioniertem Beginn musste Edwin Kemboi (KLC) als einer der Favoriten auf Staatsmeisterschaftsgold das Rennen nach der Hälfte beenden.




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