Mentor Andreas Puelacher ist nicht nur eine Trainerlegende, sondern so viel mehr

„Ein Trainer darf sich nie auf der Routine ausruhen“, sagt der sportliche Leiter der ÖSV-Herren, Andreas Puelacher und weiß wovon er spricht. Der 54-jährige Tiroler, der im mittleren Oberinntal zu Hause ist, blickt auf ein Vierteljahrhundert an Erfahrung und sein umfangreiches Know-How zurück.

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Mentor Andreas Puelacher bei der Präsentation von MySportMyStory

Seit 2014 ist Andreas Puelacher aktueller Cheftrainer der alpinen ÖSV-Ski-Herren. Der Oberländer löste damit seinen Vorgänger Mathias Berthold ab. Die Formierung eines eigenen Trainerteams für die Gruppe Riesentorlauf/Kombi und das Speed-Team galt als einer seiner ersten Aufgaben, die er mit Bravour meisterte. "Ich sehe es als schöne, neue Herausforderung. Ich war jetzt 25 Jahre Trainer, habe viel Erfahrung in der Arbeit mit Athleten und Athletinnen gesammelt. Jetzt gehe ich einen Schritt weiter", meinte Puelacher in einem Interview. 

Puelacher war über ein Vierteljahrhundert lang Trainer namhafter Größen. Darunter klingende Namen wie Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer, Streif-Gewinner Hannes Reichelt und Routinier Benni Raich. Diese Jahre sollten für Puelacher richtungsweisend sein. ÖSV-Sportdirektor Hans Pum lobte kurz nach der Nominierung Puelachers die "große Erfahrung und sein Fachwissen". Besonders zeichne ihn aber seine soziale Kompetenz aus. Bis heute genießt Andreas Puelacher bei Trainerkollegen und im gesamten Skizirkus ein hohes Maß an Anerkennung. Und trotzdem kennt man Puelacher als bescheidenen Menschen, dessen Augenmerk stets auf der Förderung des Nachwuchses liegt. Ein, wie er es nennt, „vorsichtiges“ Heranführen von jungen Athleten an die Weltspitze. "Da müssen wir den Hebel ansetzen." Wichtig ist für ihn auch, das Funktionierendes weitergeführt wird. "Es ist nicht wichtig, dass ich meine Handschrift hinterlasse. Sondern dass es funktioniert." 

„Für die wenigsten Sportler scheint immer nur die Sonne“, sagt Puelacher im Interview mit Pia Schorer von MySportMyStory. „Es gibt immer Dinge, an denen man arbeiten muss“. Das Training und die Vorbereitungen für die Wintersaison 2018/19 sind derzeit in vollem Gange. 

Und was sich der Oberländer von der neuen Saison wünscht, unterstreicht einmal mehr seine sympathische und herzliche Art: „Keine Verletzten! Das alle wieder gesund nach Hause kommen“, ist Puelachers oberste Priorität.

Textquelle: MySportMyStory/St

René de Boer mit den Mentoren Andreas Puelacher, Heinz Kinigadner, Karl Wendlinger und Niki Hosp



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