Kiki Bertens ist erstmals in den Top Ten zu finden

Linz war bisher kein guter Boden für Kiki Bertens. Die Niederländerin, die am Mittwoch (nicht vor 16.00 Uhr) auf Österreichs Barbara Haas trifft, hat zuletzt vier Erstrunden-Niederlagen en suite in der TipsArena erlitten. Doch dieses Jahr ist alles anders: Für die 26-Jährige geht es nicht nur um einen Platz bei den WTA Finals in Singapur, sie ist diese Woche erstmals Top Ten geworden.

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Kiki Bertens ist erstmals in den Top Ten zu finden

"Ich glaube, dass es ein tolles Match wird. Sie hat hier in den letzten Jahren gezeigt, dass sie in Linz gut spielt", meinte Bertens vor dem ersten Duell mit der Oberösterreicherin beim Upper Austria Ladies. Es soll aber nur der erste Schritt zum möglichen Titel werden, immerhin will sie sich erstmals für das WTA-Saisonfinale der besten acht Spielerinnen qualifizieren.

Bertens hatte sich dieses Jahr erstmals ins Wimbledon-Viertelfinale gespielt. "Das hat mir wirklich geholfen vor Beginn der Hardcourt-Saison. Und dann habe in Cincinnati meinen ersten Hartplatz-Titel gewonnen", erinnerte sich Bertens, die im Hinblick auf das Ziel Singapur aber nicht verkrampft wirkt. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch um etwas spiele. Ich hoffe, dass ich die Saison gut abschließen kann, aber wenn ich es nicht nach Singapur schaffe, war es immer noch eine großartige Saison."

Erster Hartplatz-Titel, erster Sieg über eine aktuelle Nummer eins (gegen Simona Halep/ROU, beides in Cincinnati), erstmals Top Ten. "Schwer zu sagen, was das Schönste war. Vielleicht gibt es noch ein erstes Mal, wenn ich erstmals im Einzel in Singapur mitspiele", meinte Bertens lachend.

Kurios übrigens war für Bertens die Situation als sie von ihrem Durchbruch in die Top Ten erfahren hat. Da ist die frisch gebackene Tante unmittelbar vom Titel in Seoul heimgereist und sofort zu ihrer Schwester gefahren, die erstmals Mama geworden war. "Als ich meinen Neffen endlich auf dem Arm hatte, hat mir mein Vater gesagt: 'ah Sabalenka hat verloren, jetzt wirst du Top Ten'", erzählte Bertens. Das sei eigenartig gewesen, weil sie diesen Moment eigentlich ganz ihrem Neffen hatte widmen wollen.

Textquelle: APA




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