Karolina Pliskova erste tschechische Rom-Siegerin seit 1978

Karolina Pliskova hat sich am Sonntag nicht nur den bisher größten Sandplatz-Titel ihrer Karriere geholt. Die frühere Weltranglisten-Erste ist auch die erste Tschechin seit Regina Marsikova vor 41 Jahren, die sich als Siegerin von Rom feiern lassen darf. Pliskova beendete im Endspiel den Lauf der wieder erstarkten Britin Johanna Konta mit einem 6:4,6:3-Erfolg im Foro Italico.

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Karolina Pliskova küsst den Siegerpokal

Pliskova klettert damit auch im WTA-Ranking um fünf Plätze auf Rang zwei hinter der Japanerin Naomi Osaka und sicherte sich damit eben auch die Nummer-2-Setzung bei den am kommenden Sonntag beginnenden French Open. Es war der insgesamt 13. WTA-Titel für die von der ehemaligen Weltklassespielerin Conchita Martinez (ESP) gecoachte Tschechin.

Für Konta, die auf dem Weg ins Endspiel u.a. Sloane Stephens, Venus Williams und zuletzt Madrid-Siegerin Kiki Bertens eliminiert hatte, bedeutete Rom den Turnaround in dieser Saison. Sie wird sich im Ranking von 42 auf 26 verbessern und damit sicher in Paris und wahrscheinlich auch bei ihrem Heimturnier in Wimbledon gesetzt sein. Die mittlerweile 28-jährige, gebürtige Australierin war im Juli 2017 schon Weltranglisten-Vierte. Konta hat auch ungarische Eltern und besitzt neben der britischen auch die Staatsbürgerschaften von Australien und Ungarn.




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