Kampfansage für die Saison 2019

Vier Rennen, 678 Punkte, Rang elf in der Jahresgesamtwertung des 20. KTM Kini Alpencups und noch mehr Ehrgeiz für die kommende Saison 2019. Schließlich reihte ich mich in der Jahresgesamtwertung mit meinen gesammelten Punkten und mit meiner treuen Gefährtin – KTM 350SXF 350 Kubik, 4-Takt – mit nur 19 Punkten Unterschied in der Kategorie SuperClass hinter Markus Niedermair ein.

Verwöhnt vom diesjährigen Wetter, kann ich auf ein durchaus zufriedenstellendes Endergebnis bei der größten Rennserie im deutschsprachigen Raum blicken. Wenn man bedenkt, dass ich zwei Rennen gar nicht bestritten habe, kann sich die Konkurrenz somit schon auf eine heiße Saison 2019 einstellen.

„Mein Ziel ist es, die Top 10 des KTM Kini Alpencups 2018 zu erreichen“, so startete ich zu Beginn top motiviert und bestens vorbereitet in die Rennsaison 2018. Ließen die erhofften Platzierungen anfangs etwas auf sich warten, so verbesserte ich mich doch von Rennen zu Rennen kontinuierlich. Bei den ersten Stationen in Rietz, Pfitsch und Kundl konnte ich die Plätze 13, 12 und zehn für mich entscheiden. Den vierten und fünften Lauf der KTM Kini Alpencup-Serie konnte ich aufgrund von Terminkollisionen leider nicht wahrnehmen.

Doch sollte mich meine Glückszahl sieben nicht ganz in Stich lassen. Mit der Startnummer sieben am Motocross und mit der Marke Seven auf der Brust bescherte mir der siebte Platz im sechsten Rennen in Sarntal/Südtirol einen akzeptablen elften Rang in der KTM Kini Alpencup Jahreswertung. So kann man durchaus annehmen, dass mir das siebte Rennen, das leider nicht stattgefunden hat, sicher meinen Wunsch in die Top 10 zu fahren beschert hätte.

Das harte Training während der Wintermonate neben den Lerneinheiten für mein Studium, meiner Freundin und Familie zeigte sich allemal bemerkbar. Rückblickend betrachtet, kann ich auch definitiv sagen, dass wir Motocrosser diese Saison mehrheitlich von trockenem Wetter verwöhnt waren. Auch der so gefürchtete Herbstregen in Tirol ließ dieses Jahr aus und so waren wir von perfekt präparierten Strecken und besten Bodenverhältnissen gesegnet.

Nun heißt es wieder volle Konzentration auf mein Studium und gezieltes Training. Somit freue ich mich auf die kommende Saison 2019 und wünsche allen Fahrern und Funktionären eine erholsame Winterpause und einen guten Start in die Saison 2019!

Zum Schluss möchte ich mich noch bei all meinen Unterstützern bedanken: Bei meinen Eltern und meiner Freundin Astrid, die mich bei allen Rennen unterstützen. Vielen Dank an meinen Sponsor dem Elektro-Dienstleister Electron, der sich für den Amateur und Spitzensport stark macht. Und nicht zu vergessen: ein außerordentliches Dankeschön an den MSC Rietz und deren Mitglieder, die immer mit viel Herzblut und doppelt so viel Engagement die Motocross-Strecke Rietz zu einer Top-Trainingsarena machen und wir somit die Gelegenheit haben an uns, unseren Techniken und Fahrgefühl zu feilen.

Hier gehts zum Heldenprofil von Fabian Kaufmann.


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