Hals- und Beinbruch nahm Clemens Neurauter in Mehrnbach zu wörtlich

Nach einem bravourösen ersten Lauf bei der siebten Runde der Österreichischen Motocross Staatsmeisterschaft am 19. August 2018 in Mehrnbach am „Güpl“, sorgte ein Crash im zweiten Lauf für das Saisonende für Clemens Neurauter. Es resultierte eine Bimalleolarfraktur, die operiert werden musste.

Der Cofain Racing Fahrer Clemens Neurauter hatte für das vergangene Wochenende in Oberösterreich vieles vor. Trotz hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad Celsius, wusste er, heute ist er guter Dinge. „Das Wochenende fing ziemlich gut an. In der Qualifikation sorgte ich mit dem 12. Platz für eine gute Ausgangsposition. Das Wetter war heiß. Trotz dieser Bedingungen, ging es richtig gut“, resümierte der junge Motocrossfahrer.
In Lauf 1 der MX2 Klasse konnte sich der 22-jährige Tiroler nach einem guten Start das halbe Rennen auf den siebten Platz halten. Aufgrund eines kleinen Fehlers, verlor der KTM-Fahrer seinen Rhythmus, konnte diesen jedoch im weiteren Rennverlauf wiederfinden und fuhr somit im ersten Lauf auf einen souveränen achten Platz.
Im zweiten Lauf, nach einem ebenso guten Start, positionierte sich Clemens Neurauter zu Beginn auf Platz zehn. Er fühlte sich von Beginn an wohl, auch die Strecke selbst war super präpariert. Leider war Lauf 2 nach der ersten Runde auch schon wieder beendet. „Ich bin beim Sprung mit jemanden kollidiert, dann hat es mich ordentlich geschmissen.“ Während des Sprunges, kamen sein Motorrad und das seines Vordermannes zu nah aneinander. Beim Landen berührten sich Vorder- und Hinterrad und das Unglück nahm seinen Lauf.
Die Folge dieses Crashs, ist ein beidseitiger Knöchelbruch, oder auch Bimalleolarfraktur, der am Montag den 20.08.2018 im Medalp Sportklinik in Imst in Tirol, operiert werden musste. „Mit drei Stiften im Knöchel, einem Stabilisationsschuh und einer Genesungszeit von sechs bis acht Wochen, kann ich die Saison leider nicht zu Ende fahren.“ Clemens Neurauter konnte sich mit der Nummer 283 bis Dato den 14. Rang in der MX2 Klasse mit 107 Punkten ergattern.
Trotz des unverhofften Endes, blickt der sympathische Motocrossfahrer positiv auf die vergangene Saison 2018 zurück. „Ich bedanke mich bei meiner Familie, dem MSC Rietz sowie meinen Team-Kollegen aus dem Cofain Racing Team für die erfahrungsreiche und tolle Saison 2018. Weiterer Dank gilt: Neurauter-Frisch, Motorex, 11er Austria, 6D-Helmets, MySportMyStory und all meinen Unterstützern.“
Mit viel Training, Ehrgeiz und Physiotherapie möchte sich Clemens Neurauter auf die kommende Saison vorbereiten. In neuer Frische und mit heilen Knochen möchte er mit alter Kraft, viel Optimismus und Engagement in die Saison 2019 starten.



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