Gleirscher holte bei Weltcup in Sigulda 2. Saisonpodestplatz

David Gleirscher hat beim Rodel-Weltcup in Sigulda den Sprung auf das Podest geschafft. Dem drittplatzierten Einsitzer-Olympiasieger fehlten am Sonntag 0,264 Sekunden auf den russischen Sieger Semen Pawlitschenko. Aleksander Gorbatzewitsch (+0,188) fixierte einen russischen Doppelsieg. Für den 24-jährigen Gleirscher war es der zweite Podestplatz in der laufenden Saison nach Rang drei in Calgary.

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Gleirscher hinter zwei Russen auf dem dritten Platz

Damit glückte dem Tiroler auch eine gelungene Generalprobe für die anstehende WM in Winterberg (25. bis 27. Jänner). "Ich habe diese Saison zwei Podestplätze geschafft, deshalb ist mein Ziel natürlich eine Medaille. Auf einer deutschen Bahn wird das nicht so einfach, aber ich werde alles geben", sagte David Gleirscher, der sich im zweiten Lauf von Rang vier aus verbessern konnte. Reinhard Egger landete als Siebenter (0,484) genauso noch in den Top Ten wie der zehntplatzierte Weltmeister Wolfgang Kindl (0,651).

Für Kindl positiv war, dass der im Weltcup führende Deutsche Johannes Ludwig (473 Punkte) als Zwölfter hinter ihm landete. Der ÖRV-Athlet (440) machte damit in der Gesamtwertung etwas an Boden gut. Egger ist Vierter (435), David Gleirscher Siebenter (416).

Österreichs Teamstaffel kam zum Abschluss des Rodel-Weltcups in Sigulda nicht in die Wertung. Startläuferin Birgit Platzer verfehlte die Wechselklappe im Zielbereich recht deutlich, weshalb David Gleirscher und die Doppelsitzer Thomas Steu/Lorenz Koller gar nicht mehr fahren durften. Lettland gewann vor Russland und Deutschland.

Gleirscher konnte aufgrund des dritten Ranges im Einzel trotzdem positiv bilanzieren. "Ich bin sehr happy mit dem Ergebnis. Die Läufe waren leider nicht ganz hundertprozentig, deshalb wäre ein bisschen mehr drinnen gewesen, aber nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden", sagte der Tiroler.




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