Fritz und Rehrl im 3. Kombi-Bewerb von Lillehammer in Top 7

Die steirischen Kombinierer Martin Fritz und Franz-Josef Rehrl haben am Sonntag im letzten Weltcup-Rennen vor ihren Heimbewerben in Ramsau Spitzenplätze erreicht. Fritz gelang beim nächsten Sieg des Norwegers Jarl Magnus Riiber in Lillehammer als Fünfter sein bisher bestes Resultat im Weltcup. Der am Freitag drittplatzierte Rehrl landete zum Abschluss der drei Bewerbe in Norwegen auf Rang sieben.

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Fritz mit gutem Springen als Grundlage für Spitzenplatz

Weltcup-Spitzenreiter Riiber, der auch schon nach dem Springen von der Großschanze klar geführt hatte, setzte sich bei seinem dritten Sieg in Serie mehr als eine halbe Minute vor seinem Landsmann Jörgen Graabak durch. Dritter wurde der deutsche Olympiasieger Johannes Rydzek.

Fritz und der Sprung-Zweite Rehrl hatten in der Loipe lange der ersten Verfolgergruppe mit Graabak und dem von weit hinten aufgeschlossenen Vierfachweltmeister Rydzek angehört. Die entscheidende Tempoverschärfung in der Schlussphase konnten sie aber nicht mehr mitgehen. Dem 24-jährigen Fritz fehlten nach den fordernden zehn Kilometern auf weicher Loipe 11,2 Sekunden auf seinen ersten Podestplatz.

Drittbester Österreicher war als Zwölfter Ex-Weltmeister Bernhard Gruber, der erstmals in dieser Saison anschrieb. Ruka-Sieger Mario Seidl, auf der Schanze nur 16., landete nach zwei Top-Ten-Ergebnissen in Norwegen diesmal nur an der 19. Stelle. Die nächsten beiden Bewerbe finden erst in drei Wochen unmittelbar vor Weihnachten in Ramsau statt.

Martin Fritz war hocherfreut. "Ich bin überglücklich, es war extrem schwer mit diesen Bedingungen. Dass ich um das Stockerl mitkämpfen kann, das stellt mich richtig zufrieden. Ich habe im Sommer gut gearbeitet, ich bin richtig froh im Hinblick auf den Heimweltcup", sagte der Steirer. Einen großen Anteil habe auch das gute Material gehabt, ergänzte der 24-Jährige.

ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen zog nach den drei Wettkämpfen in Norwegen ein positives Fazit und hob die mannschaftliche Ausgeglichenheit hervor. "Man kann das Wochenende positiv resümieren. Für mich ist erfreulich, dass verschiedene Leute vorne mitfighten, das ist wichtig", meinte Eugen. Bis zum Heimweltcup gebe es aber "noch genug zu tun".




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