Felix Auböck erzielt im Finale ebenso Ö-Rekord wie Reitshammer im Semifinale

Felix Auböck schwimmt am Montag im Finale über 200 Freistil ein Top-Rennen und belegt mit neuem Ö-Rekord von 1:45,11 den ausgezeichneten fünften WM-Platz: „Die wenigsten wissen, wie gut das eigentlich ist!“ Bernhard Reitshammer erzielt mit 27,11 ebenso Ö-Rekord im Semifinale über 50 Brust und qualifiziert sich als Gesamt-Siebenter für den morgigen Endlauf (19.11). Die 200 Lagen am Dienstag wird er ziemlich sicher dafür auslassen. Sicher starten werden am Dienstag Heiko Gigler (100 Freistil), Caroline Pilhatsch (50 Rücken) sowie Anna-Maria und Eirini Alexandri (Synchronschwimmen Duett-Free-Vorrunde), die gestern für Österreich die Bronzemedaille im Technik-Bewerb geholt haben.

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Felix Auböck erzielt im Finale Ö-Rekord

„Die wenigsten wissen eigentlich nicht, wie gut das war!“ 
Auböck lieferte über die 200 Freistil erneut eine absolute Weltklasseleitung und ist zu recht absolut zufrieden: „Leider knapp vorbei an einer Überraschung, würde ich sagen. Aber keiner darf sich hier eine Medaille von mir erwarten, egal wer. Ich meine, Platz fünf auf der Welt über 200 Freistil..., ich glaube die Leute wissen eigentlich gar nicht wirklich, wie gut das eigentlich war. Ich weiß es und das reicht dann eigentlich auch. Das ist ein Final, mit dem ich gut leben kann. Fünfter auf der Welt, neue Bestzeit, ich bin sehr zufrieden. Meine Taktik die Welle von Olympiasieger Tom Dean auszunützen, ist gut gelungen. Ich habe genau das gemacht, was ich gestern gesagt habe. Ich weiß, dass ich auch unter 1:45 schwimmen kann und habe diesen Wettkampf gebraucht, um mir zu zeigen, dass ich vorne mitschwimmen kann. Ich habe wichtige Schallmauern durchbrochen und kann darauf aufbauen. Auch in Bezug auf die 400.“

Großes Ziel WM-Finale erreicht
Bernhard Reitshammer hat über 50 Brust sein großes Ziel WM-Finale erreicht. Auch mit neuem Ö-Rekord von 27,11 als Gesamt-Siebenter. Da kann man nur zufrieden sein: „Es ist echt super gegangen. Nicht perfekt, aber sehr gut, würde ich sagen. Ich verspüre jetzt mal eine riesige Erleichterung bei mir, aber denke schon wieder an morgen. Immer weiter. Finale war das Ziel und dass es funktioniert hat, ist natürlich perfekt. Morgen schauen wir dann, welche Platzierung am Ende herausschaut. Ich hoffe, dass ich alle guten Teile vom Vorlauf und Semi-Finale heute in ein Rennen zusammenfügen kann. Dann ginge noch mehr. Aber die Kulisse war einfach richtig cool. Wenn man da rausgeht, keine Ahnung, wie viele Zuschauer da waren, die Stimmung ist gewaltig und wirklich beeindruckend. Das ist schon sehr motivierend.“



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