Erster Podestplatz für Kuprian bei den Drift Kings Europe

Mario Kuprian driftet sich zu seinem ersten Podestplatz bei der Drift Kings Europameisterschaft 2019 im italienischen Modena.

Nach erfolgreichen Jahren im nationalen Driftsport ist Mario Kuprian aus Tirol mit seinem AMP Driftteam in die internationale Szene eingestiegen. Die Serie Drift Kings Europe verrät schon durch ihren Namen, es wird eine Europameisterschaft ausgetragen. Gefahren wird in Deutschland, Frankreich, Polen, Ungarn, Italien und im Juli sogar in Melk in Niederösterreich. Bis zu 76 Starter aus 15 Nationen sind vertreten und investieren Unmengen an Zeit und Geld um bei diesem actionreichen Motorsport mit dabei zu sein. Autos mit bis zu 1000PS und ebenso viele angereiste Kilometer sind keine Seltenheit mehr.
Nach dem Aufbau im Fahrerlager und der technischen Abnahme des AMP Nissan S14 mit 646PS, muss jeder Fahrer an der Fahrerbesprechung teilnehmen. Hier werden nochmals die Regeln und die vorgegebene Strecke besprochen. Anschließend gibt es mehrere Trainingssessions, um die vorgegebene Linie zu lernen und die vorgeschriebenen Punkte mit den Hinterreifen zu treffen. Die richtige Linie mit der maximalen Geschwindigkeit und mit so viel Winkel als möglich abzudriften ist das Ziel.

Das war auch die Aufgabe am 25. und 26. Mai 2019 auf der schönen Rennstrecke am Ortsrand im italienischen Modena. Mario konnte im Training schon gute Läufe zeigen und driftete die komplette Strecke im dritten Gang. Die Geschwindigkeit beim ersten Auslösen des Drifts lag um die 140km/h. Auch in der Qualifikation am ersten Renntag zeigte Kuprian einen perfekten Lauf und qualifizierte sich auf Platz 2. Nur die ersten 16 Fahrer der Qualifikation erreichen die Battles, in denen immer zwei Fahrer gegeneinander antreten. In den Battles besiegte der Tiroler Gegner für Gegner und schaffte mit einem grandiosen Platz 2 seinen ersten Podestplatz in einer Europameisterschaft. Jetzt haben Fahrer und Team eine kurze Pause bevor es am 5. und 6. Juli zuerst an den Wachauring nach Niederösterreich und im Anschluss gleich weiter zum Adria Raceway nach Italien geht.

 



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