Einmalig im deutschen Rennzirkus

Ab 2018 starten für das Tiroler Rennteam Neuhauser Racing die Brüder Andreas und Sebastian Estner gemeinsam und gegeneinander in der ADAC Formel 4.

Der 2004 gegründete Rennstall aus Zell am Ziller steht für Kontinuität und Erfolg. Wie schon im Vorjahr gibt es eine österreichisch-bayerische Allianz, neben Andreas Estner (17 Jahre), der bereits sein drittes Jahr in der Formel 4 bestreitet und seit 2017 Fahrer bei Neuhauser Racing ist, kämpft auch sein jüngerer Bruder Sebastian (15 Jahre) dieses Jahr als Rookie in den traditionell gelben Rennboliden um Siege und Titel.

Saisonauftakt mit Spannung erwartet
Die nunmehr 4. Saison der ADAC Formel 4 beginnt dieses Wochenende (13. – 15. April 2018) mit 3 Rennen in der Motorsportarena Oschersleben. Nachdem die offiziellen Testtage in Vallelunga dieses Jahr tatsächlich dem Schnee zum Opfer gefallen sind, lassen die Ostertest am Nürburgring eine positive Bilanz zu. „Andreas konnte sich an allen 4 Tagen im vorderen Drittel behaupten und auch Sebastian kommt immer besser mit dem neuen Rennauto und den Anforderungen zurecht“ so Teamchef Hannes Neuhauser. 

Neuhauser Racing – Erfahrung und Erfolg
Hannes Neuhauser, der selbst schon in unterschiedlichen Rennserien sein Talent bewiesen hat, kann mit seinem Team auf schöne Erfolge der letzten Jahre zurück blicken. Im Jahr 2014 konnte Neuhauser Racing neben der Teamwertung mit Mikkel Jensen auch die Fahrerwertung für sich entscheiden. Und im Jahr 2016 fuhr der Rookie Champion Nicklas Nielsen ebenfalls in einem gelben Formel 4, der von Neuhauser Racing eingesetzt wurde. Wenn sich die Serie fortsetzt steht für das  aktuelle Jahr 2018 wieder ein Erfolg in den Sternen.
Das 7-köpfige-Neuhauser-Racingteam ist für seine beiden Fahrer Andreas und Sebastian Estner perfekt vorbereitet. Teamchef und Ingenieur Hannes Neuhauser mit seinen beiden Mechanikern Tom und Patrick, Chefmechaniker Sam, ein Reifentechniker sowie Manuel Taxacher, der sich um die gesamte Organisation vor Ort kümmert. Last but not least Erna Neuhauser, die nicht nur für die komplette Mannschaft an den Renn- und Testwochenenden kocht und für gute Stimmung sorgt, sondern auch bei jedem Turn an der Boxenmauer steht, Zeiten stoppt und akribisch notiert. 

Gleiches Auto, unterschiedliche Charaktere, ein Ziel
Während Andreas Estner als analytischer, ehrgeiziger Rennsportler gilt, der Manöver und Rennentwicklungen genau überdenkt bevor er reagiert, wird seinem jüngeren Bruder Sebastian eine gewisse Hitzigkeit nachgesagt. Er analysiert nicht immer, sondern trifft zuweilen Bauchentscheidungen. Zwei Charaktere wie sie unterschiedlicher nicht sein können, und die man auch auf der Rennstrecke in heißen Kämpfen erleben wird.

Saison-Höhepunkt auf dem Hockenheimring
Nach zwei Jahren Pausen kommt am Wochenende 20. – 22.Juli die Formel 1 mit dem Rennen um den Großen Preis von Deutschland an den legendären Hockenheimring zurück. Nicht nur ein Highlight für Formel-1-Fans, sondern auch Höhepunkt für den Rennnachwuchs, denn im Rahmenprogramm des Formel-1-Spektakels werden die Fahrer der ADAC Formel 4 starten. Sozusagen unter den Augen der Weltstars, und unter Schirmherrschaft des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel. Für Vettel eine Herzensangelegenheit, denn auch er startete seine Ausnahmekarriere in der ADAC-Highspeedschule. Dazu Sebastian Vettel: „Die Jungs und Mädels zeigen wirklich packenden Motorsport. Ich bin gespannt, ob in einigen Jahren einer der Fahrer den Sprung in die Formel 1 schafft.“ Den Brüdern Andreas und Sebastian Estner aus dem oberbayerischen Warngau wäre es zuzutrauen. 



teilen
0