EBEL-Spitzentrio mit Siegen zum Jahresabschluss

Die Vienna Capitals gehen mit drei Punkten Vorsprung ins neue Jahr. Der Tabellenführer der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) besiegte am Sonntag Znojmo mit 3:0 und wahrte den Vorsprung auf die Graz 99ers, die beim VSV mit 4:1 gewannen. Auch der Tabellendritte KAC holte mit einem 7:0-Kantersieg in Zagreb drei Zähler.

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In der letzten Runde 2018 gewannen die Favoriten

Titelverteidiger HCB Südtirol übernahm mit einem 3:1 im Tiroler Derby gegen Innsbruck Rang vier, weil RB Salzburg in Dornbirn mit 3:4 verlor. Die Black Wings Linz beendeten mit einem 4:2 bei Fehervar die Siegesserie der Ungarn. Weiter geht es in der EBEL bereits am Neujahrstag mit dem Start ins letzte Viertel des Grunddurchgangs.

Die Capitals dominierten vor 6.150 Zuschauern gegen Znojmo klar, die ersten zwei Drittel liefen wie auf einer schiefen Ebene. Allerdings schafften es die Wiener nicht, ihre Überlegenheit auch entsprechend in Treffer umzusetzen. Von 13 guten Torchancen konnte nur Chris DeSousa seine verwerten (36.), Peter Schneider traf zweimal nur die Stange. Erst nach 52 Minuten machte Patrick Mullen den Sack zu.

Die Graz 99ers blieben mit ihrem vierten Sieg in Folge in Schlagdistanz der Caps. In Villach gingen die heimischen Adler zwar in Führung, Colton Yellow Horn (27./PP) und Peter Weihager (35.) brachten die Grazer im Mitteldrittel aber auf die Siegerstraße.

Wie schon am Freitag die Grazer (9:0) hatte auch der KAC gegen Schlusslicht Zagreb leichtes Spiel. Seitdem die Legionäre die finanziell angeschlagenen Kroaten verlassen haben, ist der ehemalige KHL-Club nur noch Kanonenfutter. In sieben Spielen seither stehen null Punkte und 6:43 Tore zu Buche, insgesamt war es die 13. Niederlage hintereinander.

Nach zuletzt zwei Niederlagen holte EBEL-Champion HCB Südtirol wieder drei Punkte und löste Salzburg auf Rang vier ab. Die Roten Bullen machten in Dornbirn zwar einen 0:2-Rückstand wett, fanden letztlich aber kein Mittel, den vierfachen Torschützen Brendan O'Donnell zu stoppen. Der 26-jährige Kanadier nützte die ersten zwei Strafen der Salzburger zu einem Powerplay-Doppelschlag (9., 11.) und schoss die Vorarlberger in der 40. und 49. Minute zum Sieg.

Im Duell am Strich, also um Platz sechs, zwischen Fehervar und Linz gingen die Heimischen 2:0 in Führung. Mit drei Treffern zwischen der 34. und 38. Minute drehten die Black Wings aber die Partie. Mit dem Erfolg beendeten die Linzer die Erfolgsserie der Ungarn von zuletzt sieben Siegen und verdrängten Fehervar wieder aus den Top 6, die am Ende des Grunddurchgangs die direkte Play-off-Qualifikation bringen.




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