Diskuswerfer Weißhaidinger Fünfter in Szekesfehervar

Dass beim 6. Saison-Wettkampf nicht die 6. Saisonbestleistung in Serie herausschauen würde, damit war zu rechnen gewesen. Diskus-Ass Lukas Weißhaidinger belegte beim Istvan Gyulai Memorial in Székesfehérvár mit 64,66 Metern Platz fünf.

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Lukas Weißhaidinger beim IAAF Diamond League 2018 in Brüssel

"Mit der Weite kann ich sehr gut leben. Für uns hat die WM-Vorbereitung klaren Vorrang", zeigte sich der 27-Jährige nicht unzufrieden. "Luki hat sich nicht schlecht verkauft. Für eine bessere Weite hätte er auch ein bisschen Glück gebraucht. Klar, dass ihm das harte Training der letzten zwei Wochen in den Knochen steckt", kommentierte ÖLV-Sportdirektor Gregor Högler. Nächster Wettkampf: das Diamond-League-Meeting in London am 21. Juli.

Der EM-Dritte von Berlin hatte erstmals in dieser Saison nichts mit dem Kampf um den Sieg zu tun. Trotzdem konnte er die eigenen Erwartungen durchaus erfüllen. "Ich habe mir Würfe zwischen 63 und 65 Meter erwartet, am Ende sind es 64,66 m geworden. Der Wurfring hier ist extrem rutschig und für mich sehr gewöhnungsbedürftig", meinte der Oberösterreicher. Nur zwei seiner sechs Würfe waren gültig. Coach Gregor Högler: "Die Feinmotorik konnte nicht stimmen. Luki war müde. Aber wir sind trotzdem zufrieden, setzen uns jetzt gleich wieder ins Auto. Mittwoch früh wird ganz normal trainiert!"

Vor dem ÖLV-Rekordhalter landeten durchwegs alte Bekannte: Vize-Weltmeister Daniel Stahl (SWE) setzte sich mit 68,77 m vor Diamond-League-Titelverteidiger Fedrick Dacres (JAM/67,67) und Ex-Weltmeister Piotr Malachowski (POL/67,23) durch. Rang 4 ging an Weltmeister Andrius Gudzius (LTU/65,77).



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