Bisher größter Erfolg für Synchrondamen

Die Alexandri Schwestern schreiben am Sonntag in Budapest österreichische Sportgeschichte. Anna-Maria und Eirini holen im Duett-Technik hinter China und der Ukraine sensationell die Bronze-Medaille und damit die erste WM-Medaille für Österreich im Synchronschwimmen. Bereits nach der Vorrunde lagen die Damen auf Rang drei, den sie im Finale mit neuem Punkterekord von 91,2622 souverän verteidigen konnten. Es ist nach zweimal EM-Bronze bereits die dritte Medaille für das Duett bei einem Großevent. Alle drei haben sie in Budapest gewonnen. Am Abend schwimmt Kurzbahn-Weltmeister Felix Auböck über 200m Freistil um den Aufstieg ins morgige Finale. Im Vorlauf hatte Auböck die drittschnellste Zeit erzielt.

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Mit der historischen Medaille für Österreich schaffen die Synchrondamen, die Alexandri Schwestern, ihren bisher größten Erfolg

Bei der EM vor einem Jahr ebenfalls in Budapest hat das Duett zweimal EM-Bronze gewonnen und bei den Olympischen Spielen in Tokio Platz sieben belegt. Mit der heutigen WM-Bronze-Medaille geht für die Damen ein weiterer riesiger Traum in Erfüllung: „Wir sind überglücklich, wir können es nicht glauben. Das war unser Ziel und wir haben es geschafft. Wir sind das erste Mal auch vor Japan und Italien, das sind unsere ewigen Gegner. Die Erleichterung ist wirklich riesig. Vor allem vor dem Wettkampf waren wir sehr nervös. Es war viel mehr Stress als normal, weil es um so viel gegangen ist. Es war alles knapp, aber wir sind jetzt sehr erleichtert.“

Der nächste Einsatz für das Synchron-Duett ist am kommenden Dienstag die Vorrunde im Free-Bewerb (Finale Donnerstag). Nach dem heutigen großen Erfolg hofft das Duo auch dort vorne mitmischen zu können. „Das ist unser nächstes Ziel. Auch da wollen wir die Bronze-Medaille. Und auch über 92 Punkte. Wir wissen, dass es möglich ist, wenn es so geht wie im technischen Teil. Konzentration, Ruhe und umsetzen, was wir im Training ja können. Wir lieben Budapest. Ungarn ist unser Land. Voriges Jahr EM-Bronze, jetzt WM-Bronze. Es ist einfach unglaublich. Wir hoffen, dass wir das Niveau halten können. Eine Medaille ist schwer, aber die Leistung immer abrufen, ist noch schwerer.“ Ihre Schwester Vasiliki schwimmt ihre Vorrunde im Free bereits morgen (Finale Mittwoch)



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