Alexandris bei WM um Aufwärtstrend-Bestätigung

Wasserspringer und Synchronschwimmerinnen machen am Freitag den Auftakt der Schwimm-Weltmeisterschaften in Gwangju. Während Österreich von Brett und Turm bei diesen 17-tägigen Titelkämpfen nicht vertreten ist, ist das bei den "Nixen" sehr wohl der Fall. Die gewohnte Besetzung bilden Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri im Duett sowie deren Drillingsschwester Vasiliki Pagona Alexandri im Solo.

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Die gewohnte Besetzung bilden Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri

Mit dem aus Griechenland stammenden Trio soll es in Richtung der Olympischen Spiele 2020 in Tokio in den Ergebnislisten weiter bergauf gehen, dafür wurde viel investiert. Wie schon im Vorjahr wurde an der Wettkampfhärte gearbeitet, diverse World-Series-Stationen abgeklappert. Dabei gab es wie im April in Kasan nicht nur Podestplätze, sondern auch ein merkbares Ansteigen der Punktemarken. Mittlerweile 21-jährig, haben sich die Alexandris bei den Wertungsrichtern einen besseren Namen gemacht.

Die Tendenz ist an der WM-Ergebnisentwicklung gut abzulesen. 2015 in Kasan reichte es in den vier WM-Bewerben (jeweils technische und freie Kür) mit Rang elf für das Duett in der Technik zu einer Teilnahme an einem Finale der Top Zwölf, 2017 in Budapest waren es mit drei achten Plätze und einem neunten Rang bereits ausschließlich einstellige Ergebnisse. Medaille wird sich auch diesmal noch keine ausgehen, doch das Ziel ist eine weitere spürbare Verbesserung.

Die unmittelbare Vorbereitung absolvierten die SU-Wien-Aktiven über acht Tage im OSV-Pre-WM-Camp in Osaka, davor war in Samorin/SVK an der Feinabstimmung gearbeitet worden. Am Montag kamen sie in der WM-Stadt an. "Das Synchron-Center hat drei Pools - eine fantastische Anlage", posteten sie auf Facebook. Klappt es erneut mit vier Finalteilnahmen, werden die Alexandris bis Donnerstag nächster Woche täglich im Einsatz sein - bis Sonntag die Technik-Bewerbe, ab Montag die Kür-Konkurrenzen.



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